Aktionen und Aktuelles

  • Aktuelles KW 43 und Berichte

    Aktuelles KW 43 und Berichte

    Hier eine Übersicht verschiedener Veranstaltungen zur Vorbereitung vom Hafenarbeiteraktionstag am 30.10.2026 und die Erklärung von ver.di dazu:

    Karte der Häfen an denen am 30.10.2026 Aktionen und Proteste stattfinden werden

    Berichte und Meldungen

    Ankünfte von Schiffen von ZIM usw. / Apartheidslinien sind grau unterlegt

    Voraussichtliche Soll-Ankünfte der nächsten Apartheid-Schiffe aus dem MSC/ZIM Israelexpress North Europe 1 Israel sind grau unterlegt laut hhlacoast (CTA: Containerterminal Altenwerder, CTB: Containerterminal Burchardkai. CTT: Containerterminal Tollerort):

    Es geht um die grau unterlegten Schiffsankünfte – diese gehören zur Apartheidslinie – das andere sind normale Schiffsankünfte!

    Diese Schiffahrtslinie MSC/ZIM Israelexpress North Europe 1 Israel organisiert wesentlich den Warenvertrieb Israels nach ganz Europa über den Hamburger Hafen. Davon sind mehr als 1/3 ttel aus illegal von Israel besetzten Gebieten/Siedlungen. Aber auch Waffen, Technologie für Kontrolle duel-use-Komponenten, die auch für Waffen- Explosivmaterial benötigt werden. Sowie allgemeine Waren, die der israelischen Wirtschaft nützen.

    Die Sollankünfte können sich auch ändern, wer es selbst kontrollieren will, kann das auf diesem Link ⬇️ mit Klick auf „Segelliste“ tun. Am Besten einen Tag vor der jeweils angegebenen Ankunftszeit.

    https://hhla.de/kunden/auskuenfte/schiffsauskuenfte

    Aktuell sind auf dem „Völkermordexpress“ folgende Schiffe im Dienst:
    ZIM America
    ZIM Vietnam
    MSC Namibia
    MSC Nairobi X
    Valance (von MSC gechartert)

    Die Kürzel CTB, CTT und CTA bezeichnen die Terminals Burchardkai, Tollerort und Altenwerder/Eurokai

    Diese Apartheidschiffe sind vor ihrer Ankunft im Hamburger Hafen stundenlang auf der Elbe zu sehen und passieren alle bekannten Orte wie das Willkommhöft in Wedel oder Teufelsbrück. Sie fahren seit Jahren ungehindert für Israel die Elbe rauf und runter, ohne das an den Ufern bisher dazu was passiert ist.

    Berichte und Presse

    Rede von Alexander auf der Kundgebung / Demo gegen Red Storm Charly am 26.9.2026

  • Aktuelles KW 40 und Berichte von letzter Woche

    Nach dem Oscar-Erfolg von „No Other Land“ kehren Yuval Abraham und Rachel Szor mit einem neuen, hochaktuellen Dokumentarfilm zurück: NAZA feierte am 10. September seine Weltpremiere im Wettbewerb der 83. Internationalen Filmfestspiele von Venedig und wurde dort mit 25-minütigen Standing Ovations aufgenommen.

    Über drei Jahre hinweg sprachen Abraham und Szor mit Angehörigen des israelischen Militärs und der Geheimdienste. 24 israelische Geheimdienstoffiziere und Soldaten kommen im Film anonymisiert zu Wort; ihre Stimmen und ihr Erscheinungsbild wurden digital verfremdet. Ihre Aussagen bilden die Grundlage für eine Untersuchung der militärischen Strukturen, Entscheidungsprozesse und Technologien hinter Israels Kriegführung in Gaza.

    UK, USA 2026

    FSK ab 12; Länge 80 min; Genre: Dokumentation

    Regie: Yuval Abraham, Rachel Szor

    Berichte von den Aktivitäten in der letzten Woche

    Rheinmetall entwaffnen – 26.9.2026

    Schul“streik“ gegen Wehrpflicht am Freitag, 25.9.2026

    Anti-Genocide-Run – Donnerstag, 24.9.2026

    Leider sind das alles noch Rohmitschnitte – ich werde versuchen, sie zusammenzuschneiden – dauert aber noch. Jetzt schon mal vorab – Jb.

  • KW 18 / 19 – Aktuelles und Vorschau

    Rede zum 1. Mai vom Bündnis Waffenlieferung Stoppen

    Trotz Waffenstillstandsabkommen, geht der Völkermord am palästinensischen Volk fast unverändert weiter. Seit dem 7. Oktober 2023 sind laut Zahlen der Gesundheitsbehörde im Gazastreifen mittlerweile über 100.000 Palästinenser und Palästinenserinnen ermordet worden. Säuglinge werden genauso von israelischen Bomben und Drohnen zerfetzt, wie alte und kranke Menschen. Die Gesamtzahl der Verletzten liegt sogar bei 170.000. Auch die humanitäre Lage ist katastrophal, die Infrastruktur beinahe vollständig zerstört. Knapp 2 Millionen Einwohner Gazas wurden bereits vertrieben.

    Bloße Appelle an die westlichen Regierungen werden den Genozid nicht stoppen, da sie für ihre Interessen den Völkermord, den Israel begeht in Kauf nehmen und tatkräftig unterstützen.

    Dabei ist es nicht nur unsere moralische Pflicht, als Werktätige in den imperialistischen Zentren, unseren Klassengeschwistern in Palästina und allen anderen unterdrückten Nationen beizustehen: Die Dehumanisierung der Palästinenser wird auch unsere Dehumanisierung sein, Gradmesser dafür, wieviel wir uns an Grausamkeit bieten lassen. Die verstärkte Ausbeutung der unterdrückten Völker stärkt die westlichen Monopole und Regierungen, und damit auch unsere Unterdrücker. Die vor Ort getesteten Waffen, die KI-Technologie, der Überwachungsapparat usw. werden sich früher oder später auch gegen uns richten. Insofern liegt es an uns, die weitere Zuspitzung des Völkermordes zu verhindern.

    Vor diesen Hintergrund rief der allgemeine Gewerkschaftsbund in Gaza am Vorabend des 1. Mai 2025 das internationale Proletariat dazu auf, über bloße Solidaritätserklärungen hinaus, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den Völkermord in Gaza zu stoppen. Er fordert:

    1. Verstärkt den Druck am Arbeitsplatz und in den Entscheidungsgremien, um die militärische, finanzielle und diplomatische Unterstützung der USA und der EU für die Besatzung zu beenden und Unternehmen und Institutionen zur Rechenschaft zu ziehen, die an der Finanzierung und Unterstützung der Kriegsmaschinerie Israels beteiligt sind.
    2. Unterstützt Boykottkampagnen gegen israelische Unternehmen und ihre Unterstützer, insbesondere im Schifffahrt- und Logistiksektor. Die wichtigsten Unternehmen in diesem Bereich sind die israelische Reederei Zim und der Logistikriese Maersk. 
Hier sei hinzugefügt: Ein Gewissen haben diese Leute zwar nicht, eine Adresse aber schon. In Hamburg sind das vor allem Maersk am Johanniswall 7, MSC am Sandtorkai 31 und Hapag-Lloyd am Ballindamm 25.
    3. Bestreikt Häfen und Flughäfen weltweit, um Waffenlieferung nach Israel zu blockieren, so wie auch damals die Apartheid in Südafrika bekämpft wurde.
    4. Unterstützt die Studentenbewegung in den imperialistischen Zentren, die wegen ihrer pro-palästinensischen Haltung massiver Repressionen ausgesetzt sind. Eine Allianz der Arbeiter und Studenten kann effektiv Druck auf die westlichen Regierungen und ihre repressive Politik ausüben.
    5. Generalstreik und weitreichender ziviler Ungehorsam können einerseits die Komplizenschaft der USA und Europa in diesem Krieg aufdecken und sie andererseits für ihre Verbrechen zur Rechenschaft ziehen.
    6. Setzt die US- und EU-Regierungen unter Druck, Waffenlieferungen und Militärhilfe an Israel einzustellen und alle Abkommen zu kündigen, die Kolonialismus und die Unterdrückung der Völker verstärken.

    Im Sinne dieser Forderungen der palästinensischen Gewerkschafter werden wir von Waffenlieferungen Stoppen während der Nakba-Woche, am 13.05., vor HAPAG LLOYD am Ballindamm 25 unsere Wut, unseren Widerstand auf die Straße tragen. Kämpft mit uns für eine freies Palästina. Denn wenn Palästina frei ist, dann rückt auch unsere Befreiung in greifbare Nähe.

  • Kalender April 2026

    Kalender April 2026

    Hinweise auf die Veranstaltungen und Links

    ⁨📷⁩ ⁨https://www.instagram.com/p/DWqs6NiDViO/

    Unsere und weitere 📆Termine im April auf einem Blick.
    Kommt vorbei und werdet Teil unserer Veranstaltungen und Aktionen. 👥
    Vereint können wir Berge versetzten! ✊🏻✊🏼✊🏾✊🏿

    🔗Links zu den jeweiligen Veranstaltungen:

    01.04. – 11:30 bis 15:00 Uhr | Ausstellung: Kinder in Palästina, Rathausmarkt


    02.04. – 11:30 Uhr | Protest-Kundgebung: MASK OFF MAERSK, Johanniswall 7, nähe U-Steinstraße > https://www.instagram.com/p/DWhQYgPjiAa/


    06.04. – 12:30 Uhr | Friedensdemo: Eure Kriege ohne uns! Raus zum Ostermarsch! S-Landwehr > https://www.instagram.com/p/DWjARdpDLFU/ @ostermarsch.hamburg

    Internationalistischer/Palästina-Block > https://www.instagram.com/p/DWjCV-ZDW8o/ @hamburgerbuendnispalaestina


    08.04. – 11:30 bis 15:00 Uhr | Ausstellung: Kinder in Palästina, Rathausmarkt


    08.04. – 18:00 Uhr | „Zukunftsperspektive Kanonenfutter“ Teil 2: Was ist Imperialismus und warum ist er systemisch begingt? Input und Diskussion > https://www.instagram.com/p/DWbTNbjDL9_/ @svu_hamburg


    09.04. – 11:30 Uhr | Protest-Kundgebung vor der Reederei Hapag Lloyd, Ballindamm 25, nähe S-Jungfernstieg > Sharepic folgt


    09.04. – 18:30 Uhr | Offenes Palästina Treffen, Von-Melle-Park 5, AStA Raum 0029 > Sharepic folgt @sos.gaza.de


    11.04. – 22:00 bis 06:00 Uhr | SOLI-PARTY für Repressionskosten nach Palästinasolidarischer Hafenblockade, Von-Melle-Park 9, Café Knallhart > https://www.instagram.com/p/DWlCnovjHG0/ @ende__gelaende @endegelaende_hamburg @cafeknallhart @birdsprotectpalestine


    16.04. – 11:30 Uhr | Protest-Kundgebung vor der Reederei MSC, Sandtorkai 31, nähe U Baumwall > Sharepic folgt


    16.04. – 18:30 Uhr | Offenes Treffen für Frieden und internationale Solidarität im Magda Thürey Zentrum, Lindenallee 72 > https://www.instagram.com/p/DRzyNuTDGsI/ @otfi_040


    20.03. – ab 18:00 Uhr | Offenes Antimilitaristisches Vernetzungstreffen, Brigittenstraße 5 @b5internationaleszentrum > Sharepic folgt


    23.04. – 11:30 Uhr | Protest-Kundgebung: MASK OFF MAERSK, Johanniswall 7, nähe U-Steinstraße > Sharepic folgt


    23.04. – 18:30 Uhr | Offenes Palästina Treffen, Von-Melle-Park 5, AStA Raum 0029 > Sharepic folgt @sos.gaza.de


    30.04. – 11:30 Uhr | Protest-Kundgebung vor der Reederei Hapag Lloyd, Ballindamm 25, nähe S-Jungfernstieg > Sharepic folgt⁩


  • Aktuelles KW 6 (2.2. – 8.2.26)

    Berichte und Eindrücke vom Hafenarbeiteraktionstag


    Aufruf zum Anti-Genocide-Run

  • Aktuelles KW 5 (26.1. – 1.2.26)

    Kommt am Montag, den 26.01. um 18.00h (Vorbereitungstreffen 6.2.26)

    Termin zur Vorbereitung des ‚Internationalen Aktionstages der Hafenarbeiter‘ Motto: „Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg“
    Am 6.02.2025 findet in Genua, Marseille, Barcelona und vielen weiteren Hafenstädten Proteste, Aktionen und Streiks statt.
    Wir hier in Hamburg wollen vor den Türen der Völkermordhelfer wie HHLA, MAERSK, HAPAG LLOYD, MSC, CISCO, AIG und US Generalkonsulat richtig Krach schlagen, sie denunzieren indem wir ihr Tun hier in Hamburg öffentlich machen und sie damit konfrontieren, dass auch sie Blut an den Händen haben.
    Kommt am Montag, den 26.01. um 18.00h in das Internationale Zentrum ‚B5‘ in die Brigittenstr. 5, St. Pauli und werdet Teil des historischen Tages, des 6.02. des internationalen Protestes der Hafenstädte, helft mit aus Hamburg ein starkes Signal in die Welt zu senden!
    Eine andere Welt ist möglich!

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

    Kommt am Montag, den 19.01. um 19.00h in die B5 und lasst uns ein kämpferisches Signal aus Hamburg senden. Beteiligt euch!WAFFENLIEFERUNGEN STOPPEN

    Aufruf zum Handeln – Hamburg, 6. Februar

    Am 6. Februar wird Hamburg seine Stimme gegen Krieg, Waffenlieferungen und Zerstörung erheben.
    WAFFENLIEFERUNGEN STOPPEN ruft zu einer Massenkundgebung gegen den Krieg in Hamburg auf, die sich gegen wichtige Unternehmen und Institutionen richtet, die von Krieg, Militarisierung und Klimazerstörung profitieren.
    Ich bin Hafenarbeiter im Hamburger Hafen und Mitglied der Gewerkschaft ver.di und lade alle Bewegungen für Palästina, gegen Krieg und für Klimagerechtigkeit ein, sich solidarisch zusammenzuschließen.
    Dieser Aufruf schließt sich auch den Stimmen der Gewerkschaften und Hafenarbeiter an:
    Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg.
    Häfen dürfen nicht dazu benutzt werden, Kriege, Waffenlieferungen und Zerstörung zu schüren.
    Als organisierte Arbeitnehmer stehen wir für Frieden, internationale Solidarität und eine lebenswerte Zukunft.
    Dies ist ein Aufruf an Arbeitnehmer, Aktivisten, Studenten, Klimagruppen, Friedensbewegungen und internationalistische Kollektive:
    Schließt euch uns an, seid sichtbar, seid laut, seid viele.
    Kundgebungsorte
    ZIM – Hammerbrookstraße 90
    Hapag-Lloyd – Ballindamm 25
    Cisco – Neuer Wall 72 (möglicherweise auch Sandtorkai 77)
    Maersk – Johanniswall 7
    AIG – American International Group – Brandstwiete 1
    Allianz – Brooktorkai 20
    MSC – Sandtorkai 31
    HHLA – Sandtorkai 31
    US-Generalkonsulat – Kehrwieder 8
    (ThyssenKrupp, Herrmann-Blohm-Straße 3, liegt weiter entfernt und ist möglicherweise nicht enthalten.)
    Warum wir mobilisieren
    Waffenlieferungen schüren Kriege.

    Kriege zerstören Leben, vertreiben Millionen Menschen und beschleunigen den Klimakollaps.
    Häfen, Logistikunternehmen, Versicherungen, Technologiekonzerne und Regierungen sind eng mit diesem System verbunden.
    Als Hafenarbeiter wissen wir: Ohne Arbeitskraft bewegt sich nichts.
    Als Bewegung wissen wir: Ohne kollektives Handeln ändert sich nichts.
    Machen Sie mit!
    📍 Hamburg
    📅 6. Februar
    ✊ Gegen Krieg – für Palästina – für Klimagerechtigkeit
    Bringen Sie Ihre Fahnen, Transparente, Stimmen und Solidarität mit.
    Lassen Sie Hamburg zu einem Ort des Widerstands werden.
    Stoppt Waffenlieferungen. Stoppt den Krieg.

    Aufruf zu einem internationalen Aktionstag von Hafenarbeiterorganisationen aus Italien, Griechenland, …, Türkei und Marokko

    Resolution des Hamburger Aktionsbündnis gegen ZIM als Unterstützer des Apartheidstaat Israel

    Seit Generationen leistet das Palästinensische Volk mutig Widerstand gegen ihre zionistischen Besatzer, den Apartheidstaat Israel.

    Die Besatzung, die Vertreibung, der Landraub, Folter und Mord, kurz: die Jahrzehnte andauernden, ununterbrochenen Verstöße Israels gegen grundlegende Menschenrechte müssen ein sofortiges Ende finden.

    Wir möchten nicht schweigend zusehen.

    Wir fordern, dass das Recht auf Selbstbestimmung, als ein wesentlicher Punkt des Völkerrechts, auch für das Palästinensische Volk umgesetzt wird!

    Der Allgemeine Gewerkschaftsbund in Gaza hat schon am Vorabend des 1. Mai 2025 die Arbeiter*innen der Welt aufgefordert, die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionskampagne zu unterstützen, um Israels Macht anzufechten.

    Wir verpflichten uns diesen Aufruf zu beantworten.

    Mit dem Hamburger Hafen haben wir eine wichtige Schlüsselfunktion, die wir als Hamburger Bürgerinnen und Bürger aktiv und effektiv nutzen können, um den Frieden einzufordern!

    Wir wollen unsere Kräfte vereinen, Aktionen verbinden und unsere kollektive Macht nutzen.

    Die ZIM Reederei spielt eine zentrale Rolle im Transport von Kriegsmaschinerie an den Apartheidstaat Israel und die israelische Armee (IDF) und auch in der Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse und anderer Güter aus den von Israel besetzten, palästinensischen Gebieten.

    Dies geschieht intensiv über unseren Hamburger Hafen, als wichtigsten Standpunkt für ZIM in Nordeuropa.
    Wir begreifen unser Handeln als Teil der BDS-Bewegung im Sinne einer BLOCK THE BOAT Coalition für alle deutschen Häfen.

    Das bedeutet, dass wir vereint gegen ZIM stehen. Sobald ein ZIM-Schiff am Hafen andockt, sehen wir uns verpflichtet, alles zu tun, um so entschlossen und stark wie möglich unserer Forderung Ausdruck zu verleihen:
    Keine ZIM-Schiffe im Hamburger Hafen, solange der Apartheidstaat Israel in Palästina Verbrechen gegen das Völkerrecht begeht und die Befreiungsbewegungen der arabischen Nachbarstaaten bombardiert.

    Wir verstehen dies als unsere Pflicht als Menschen dieser Weltgemeinschaft, gerade weil die Politik, insbesondere die deutsche Regierung, so versagt.

    Damit stehen wir in der Tradition des Handelns für Gerechtigkeit, Frieden und Gleichheit, die von Arbeiter*innen und Menschen auf der ganzen Welt gegen die imperialistischen Kriege, Kolonialismus und Rassismus befolgt wird.

    Es lebe Palästina!

    Aktionsbündnis gegen ZIM

    Rede bei der Aktion gegen ZIM in Hamburg am 15.12.2025

    Und hier, wo wir heute stehen, hier in der reichen Kaufmannsstadt Hamburg, genau hier sind wir Zeuge wie mitten unter uns in Hamburg, hier in der Hammerbrookstraße hinter einer scheinbar harmlosen Fassade eines der vielen Bürohäuser befinden sich die Unterstützer einer Völkermordmaschinerie eines kriminellen Systems, wie es in dieser Zeit seines Gleichen kaum findet.

    Es ist die ZIM Germany GmbH, deren weltweit operierende Dachorganisation als Reederei alle seine Kräfte in den Dienst des in Teilen faschistischen Siedlerkolonialstaates Israel gestellt hat.

    Hier im hamburger Stadtteil Hammerbrook werden die Fäden gesponnen, für Apartheid, Landraub, Unterdrückung und Völkerrechtsverbrechen.

    Die israelische Reederei ZIM benutzt den Standort Hamburg für den Vertrieb von Erzeugnissen verschiedenster Art nach ganz Europa. Diese kommen aus der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei und aus chemischer Produktion. Ihre Herkunft stammt auch aus den von Israel illegal im Westjordanland errichteten Siedlungen.
    Das Lieferkettengesetz, welches dieses illegale Geschäft stoppen müsste, wird vom deutschen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nicht durchgesetzt.

    Die Reederei ZIM stellt den hamburger Hafen in den Dienst der israelischen Apartheitspolitik.
    In Kooperation mit dem Logistikriesen MSC bringt jede Woche eine Flotte, die aus sechs großen Containerschiffen besteht 15 mal mehr Produkte nach Europa als aus offiziell palästinensischer Produktion. Dabei auch Waren, die Israel auf illegal besetztem Gebiet produziert, deren tatsächliche Herkunft aber verschleiert wird, indem sie als israelische Produktion gekennzeichnet ist.

    Das allein ist nicht der Grund für die zunehmende Armut der arabischen Bevölkerung in Palästina. Die Ignuranz deutscher Behörden reicht von fehlender Kontrolle der Kennzeichnungpflicht bis hin zu einer Beihilfe zum Völkermord durch die Lieferung von Waffen, die von der israelischen Armee für Israels Vernichtungskrieg eingesetzt werden. Aus dem hamburger Hafen kommt die Munition für Sturm- und Scharfschützengewehre, die in Palästina für genozidalen Kindermord zum Einsatz kommt, wie die Welt längst schon weiß.

    Ebenso ignorant werden vom Auswärtigen Amt Deutsclands der Protest von 22 Menschenrechtsorganisationen behandelt, wenn sie auf die Situation im Westjordanland aufmerksam machen.
    Überfälle israelischer Siedlermobs von bis zu 700 oft Vermumten Ultrarechten auf palästinensisch- jüdische Friedens- Versammlungen finden statt, um diese Menschen mit roher Gewalt zu verjagen und eine politische Teilhabe durch Einschüchterung zu verhindern.

    In Ostjerusalem werden ganze palästinensische Stadtviertel wie es heißt „gesäubert“.

    In aller Öffentlichkeit finden im Westjordanland Attacken von extrem rechten Siedlern auf Bauern während der Olivenernte statt. Ein ungeahntes Ausmaß an sadistischer Brutalität mit Unterstützung von der israelischen Armee und Geheimdienst, um der palästinensischen Bevölkerung noch mehr Land durch diese rücksichtslose Vertreibung zu stehlen.

    Auch dafür steht die Reederei ZIM. Denn ZIM bringt auch die Technologie für Kontrolle und Kommunikation, die für diese israelische Siedlungspolitik benutzt wird.

    Viel wesentlicher ist aber die Rolle von ZIM für die israelische Wirtschaft, durch deren Funktionieren die permanente Kriegsmaschinerie finanziell und materiell am Laufen gehalten werden kann.
    Denn auch für die militärische Ausrüstung für den Völkermord im Gazastreifen, den Israel dort immer noch auch jetzt während der sogenannten Waffenruhe begeht, sind große Mengen an finanziellen Mitteln und Transportmöglichkeiten erforderlich, die mit Hilfe der Reederei ZIM erwirtschaftet werden.

    Dies geschieht intensiv auch über unseren Hafen, für ZIM der lukrativste und wichtigste für seine Zwecke in Nordeuropa.

    Und so stehen wir heute hier als Teil der hamburger Stadtgesellschaft, der sich für Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit einsetzt, um alle darüber zu informieren, dass hier mitten unter uns die Betreiber von Apartheid und Völkermord sitzen.

    Es muss auch gerade von Hamburg die Botschaft ausgehen, dass Israels Regime des Siedlerkolonialismus und Profite mit Apartheid hier nicht willkommen sind, so wie einst die südafrikanischen Apartheid- Schiffe nicht willkommen waren, sind heute die Schiffe von Apartheid Israel nicht willkommen.

    Wir fordern alle Werktätigen der hamburger Stadtgesellschaft auf, sich der Kampagne der BDS- Bewegung BLOCK THE BOAT keine ZIM- Schiffe in Hamburg anzuschließen.

    Stellt euch mit uns an die Seite unserer Geschwister in Palästina für ihre Freiheit und Selbstbestimmung und ein friedliches Zusammenleben mit gleichen Rechten für Muslime, Juden, Christen und Nichtgläubige in einem vereinten secularem Staat.


    Free Palestine!

    Solidarität mit den Aktivisten, Blockade Hamburger Hafen

  • Aktuelles KW 49

    Konzentrationsprozesse und Umstruktierungen bei den Reedereien

    https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/uebernahmegeruechte-rund-um-hamburger-containerreederei-hapag-lloyd,kurzehh-1758.html

    Hapag-Lloyd Aktie: Überraschende Kehrtwende bei Frachtraten
    Die Container-Reederei Hapag-Lloyd dreht das Rad bei den Frachtraten plötzlich zurück – und das ausgerechnet auf lukrativen Transatlantik-Routen. Während andere Shipping-Giganten weiter an der Preisschraube drehen, streicht der Hamburger Konzern Zuschläge und setzt stattdessen auf Digitalisierung. Steckt dahinter eine neue Strategie oder zeigen sic…
    www.boerse-express.com

    https://www.boerse-express.com/news/articles/hapag-lloyd-aktie-ueberraschende-kehrtwende-bei-frachtraten-805431

    Kalender nächste Termine:

    Mo.Anker

    To all my sisters and brothers to all my comrades.. this my message to my hypocrisy Germany trade union

    Please share.

    Englisch/Deutsch

    https://www.instagram.com/p/DRzoNWdjKkj/?img_index=7&igsh=Ym1nb3o1d3hhMjRk

    Kampf um jeden Arbeitsplatz der Ilva Kollegen in Italien

    hier die deutsche Übersetzung des Artikel „Die Regierung versucht die Front der Arbeiter mit geteilten Verhandlungen zu spalten“ aus dem il manifesto con heute.

    Stahlwerk Tarranto / Ilva – von mafe de baggis from Milano, Italy – Le Benevole, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20466457

    Der Protest ehemaliger Ilva-Arbeiter breitet sich rasant aus. Nicht nur die Arbeiter aus Cornigliano zogen gestern, bereits den zweiten Tag in Folge, durch die Straßen Genuas. Zuerst blockierten sie die Zufahrt zum Flughafen Cristoforo Colombo und anschließend die Autobahn. Mit dem Bagger, der zum Symbol des Protests geworden ist, marschierten sie zur San-Giorgio-Brücke. Ihnen schlossen sich Arbeiter von Ansaldo Energia an, die ebenfalls gegen die Verlagerung eines Teils ihrer Produktion protestieren, sowie Arbeiter von Fincantieri. Damit demonstrierten sie die Haltung der wichtigsten Industriezweige der ligurischen Hauptstadt.

    „GENUA kämpft für Arbeitsplätze“, stand auf dem Transparent an der Spitze des Marsches. Auch im Werk von Piemontese in Novi Ligure und im Rohrwerk Racconigi finden Demonstrationen statt. Es entwickelt sich ein regelrechter Machtkampf mit der Regierung. Schuldig in den Augen der Arbeiter und aller Gewerkschaften, einen Plan (den sogenannten „Kurzzyklus“) umgesetzt zu haben, der die Produktionskapazität ligurischer und piemontesischer Fabriken erheblich reduziert. Die Generalsekretäre von FIM, FIOM und UILM – Ferdinando Uliano, Michele De Palma und Rocco Palombella – legen die Situation unmissverständlich dar. In einem Schreiben an Giorgia Meloni und die Hälfte der Regierung (Mantovano, Urso, Giorgetti und Calderone) forderten sie ein dringendes Treffen des Ständigen Runden Tisches der ehemaligen Ilva Acciaierie d’Italia unter außerordentlicher Verwaltung im Palazzo Chigi.

    Straßenblockade der Ilva-Arbeiter Straßenblockade der Ilva-Arbeiter im Januar 2016

    Die Gründe liegen auf der Hand: „Nach der Vorstellung des Kurzzyklusplans hat sich eine äußerst ernste Lage entwickelt, die von Konflikten und starken sozialen Spannungen in den betroffenen Regionen geprägt ist und einen Dominoeffekt auslösen könnte. Wir sind zutiefst besorgt über die Entscheidung, die Produktion einzustellen, da dies schwerwiegende und irreversible Folgen für die Zukunftsaussichten der ehemaligen Ilva-Werke hat.“ Die Situation ist mehr als kritisch, betonen die Metallindustrie-Verbände: „Zu den ohnehin schon erheblichen Unsicherheiten hinsichtlich des Rettungsplans, der Dekarbonisierungsprozesse sowie der Stabilität von Industrie und Beschäftigung sind nun begründete Befürchtungen hinsichtlich einer vollständigen Veräußerung der Produktionsaktivitäten hinzugekommen.“ Daher die Forderung nach „der sofortigen Rücknahme des Kurzzyklusplans und der Aussetzung der Stilllegungsarbeiten an den Batterieblöcken 7-8-9-12“ der Kokerei Taranto. Selbstverständlich fordern FIM, FIOM und UILM, dass die 200.000 Tonnen Coils nach Genua, Novi Ligure und Racconigi transportiert werden, um die Produktionskontinuität zu gewährleisten. Sie lehnen die Aussicht, „weitere Arbeiter ohne Jobperspektive aus den Fabriken zu Schulungszwecken abzuziehen“, entschieden ab und fordern stattdessen die Umsetzung eines umfassenden Instandhaltungsplans für die ehemaligen Ilva-Werke.

    Ein ähnlicher Brief wurde von USB an die Regierung geschickt. Denn allen, angefangen bei den streikenden Arbeitern, ist klar, dass Minister Ursos heutige Ankündigung eines separaten Treffens der lokalen Behörden in Ligurien, Piemont und Apulien am Donnerstag und Freitag ein weiterer Hinhaltetaktikversuch zu sein scheint. „Genuas Industrie darf nicht angetastet werden“, entgegnen die Frauen in Blau. „Dieser Protest ist ein entscheidender Moment, um die Rechte aller Arbeiter zu verteidigen und eine Zukunft in Stabilität und Würde zu gewährleisten.“ „Wir fordern keine Entlassungen, sondern einen Plan für Arbeitsplätze“, fasst Michele De Palma zusammen. Rocco Palombella bekräftigt: „Die Regierung muss den uns vorgelegten, verheerenden Plan verwerfen und alles Notwendige tun, um die Stahlproduktion in Italien zu retten. Wir wollen weder Bürger noch Arbeiter spalten; wir alle wollen eine umweltfreundliche Fabrik mit echter Dekarbonisierung. Meloni muss sich dafür einsetzen; dieser Konflikt ist nicht mehr rückgängig zu machen.“

    Nach der Demonstration kehrten ehemalige Ilva-Arbeiter zur Piazza Savio zurück, wo sie eine dauerhafte Streikpostenkette errichteten, die angesichts der ausbleibenden Reaktion der Regierung bis auf Weiteres andauert. „Diese Regierung“, bekräftigte Genuas Bürgermeister Salis, „steht an der Seite der Arbeiter und der Entwicklung der Stadt.“ Der ligurische Regionalrat verabschiedete einen Antrag, in dem er die Regierung auffordert, den kurzfristigen Plan für das ehemalige Ilva-Werk zurückzuziehen und einen neuen Industrieplan zu verabschieden. Gouverneur Bucci: „Die Nachrichten aus Rom sind nicht gut. Die Kosten für die Lieferung von verzinktem Stahl belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro: Die Mittel sind vorhanden, aber es gibt ein Problem mit dem Europarecht, das staatliche Beihilfen für Unternehmen unter Sonderverwaltung nicht zulässt.“ Die Gewerkschaften der Metallarbeiter haben zu einem unbefristeten Streik bis auf Weiteres aufgerufen. Die Ausschreibung für den Kauf des ehemaligen Ilva-Werks soll voraussichtlich am 28. Februar abgeschlossen werden. „Urso sollte unverzüglich zurücktreten“, heißt es in der Forderung.

  • Aktuelle Meldungen KW 47

    …es geht nicht um Solidarität, Nähe oder Mitleid

    Von der CALP (Facebook):
    Hafen von Genua, 19. November 2025
    …es geht nicht um Solidarität, Nähe oder Mitleid.
    Es geht um die gleichen Nerven, das gleiche Blut und das gleiche Herz, das die Genuaer Arbeiterklasse auf die gleiche Weise lebt. Die Reden von Politikern oder der Regierung interessieren uns nicht. Die Wahrheit ist, dass die Arbeitswelt viel zu lange vernachlässigt und sich selbst überlassen wurde. Arbeitsplatzunsicherheit, niedrige Löhne, Arbeitsunfälle und schreckliche Arbeitsbedingungen sind die Folgen der Entscheidungen, denen wir viel zu lange ausgesetzt waren.
    Die Lösung, wenn man es denn so nennen kann, wenn es keine anderen ernsthaften Optionen gibt, ist die Verstaatlichung der großen und mittelständischen strategischen Industrien in der Krise, um sie durch die Konzentration des Kapitals auf Arbeit und Arbeiter wieder auf die Beine zu bringen. Wir sind nicht an Gewerkschaftsstreitigkeiten oder politischen Spielchen interessiert.
    Wenn es darum geht, Ilva und seine Arbeiter zu verteidigen, werden wir bis zum letzten Mann an ihrer Seite stehen.

    …es geht nicht um Solidarität, Nähe oder Mitleid.
    Es geht um die gleichen Nerven, das gleiche Blut und das gleiche Herz, das die Genuaer Arbeiterklasse auf die gleiche Weise lebt. Die Reden von Politikern oder der Regierung interessieren uns nicht. Die Wahrheit ist, dass die Arbeitswelt viel zu lange vernachlässigt und sich selbst überlassen wurde. Arbeitsplatzunsicherheit, niedrige Löhne, Arbeitsunfälle und schreckliche Arbeitsbedingungen sind die Folgen der Entscheidungen, denen wir viel zu lange ausgesetzt waren.
    Die Lösung, wenn man es denn so nennen kann, wenn es keine anderen ernsthaften Optionen gibt, ist die Verstaatlichung der großen und mittelständischen strategischen Industrien in der Krise, um sie durch die Konzentration des Kapitals auf Arbeit und Arbeiter wieder auf die Beine zu bringen. Wir sind nicht an Gewerkschaftsstreitigkeiten oder politischen Spielchen interessiert.
    Wenn es darum geht, Ilva und seine Arbeiter zu verteidigen, werden wir bis zum letzten Mann an ihrer Seite stehen.